Klassische Homöopathie
In der klassischen Homöopathie weist die Gesamtheit Ihrer Symptome den Weg zu dem für Sie individuell passenden Arzneimittel. Homöopathie bedeutet ähnliches Leiden und sucht nach der Arznei, deren Wirkstoffe beim Gesunden die Symptome hervorrufen, die dem Krankheitsbild des Patienten am ähnlichsten sind. Die Homöopathische Medizin richtet sich nicht „gegen etwas“, sondern unterstützt den dem Individuum innewohnenden eigenen Heilungsimpuls.
„Was ein Mittel macht, kann es auch heilen.“ Dieser Satz beschreibt das Ähnlichkeitsprinzip, das in der Homöopathie maßgeblich bei der Arzneimittelfindung ist.
Homöopathische Arzneimittel sind "potenziert". Dieses Verfahren reduziert einerseits die Giftigkeit bestimmter Stoffe und schließt andrerseits, weil es nach bestimmten Regeln verdünnt und verschüttelt wird, die Heilkraft des Arzneimittels auf. Ausgangsstoffe homöopathischer Arzneimittel sind Substanzen pflanzlicher, tierischer oder menschlicher Herkunft sowie Mineralien und Metalle.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung des Ähnlichkeitsprinzips:
Kaffee ist als Mittel zur Anregung bekannt. Der Genuss von zuviel Kaffee führt zu Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Gedankenflut, Übererregung. Menschen, die unter diesen Symptomen leiden, ohne Kaffee getrunken zu haben, könnte potenzierter Kaffee Heilung bringen. Vorausgesetzt, die übrigen Symptome passen zum Arzneimittelbild.
Gründlichkeit braucht seine Zeit: Neben durchaus vorkommenden spektakulären Spontanheilungen verlaufen die meisten homöopathischen Behandlungen eher in Schritten. Gerade bei schon lange dauernden chronischen Prozessen braucht es Geduld, bis der blockierende Damm, der sich im Laufe eines Lebens Schicht für Schicht aufgrund vieler körperlicher und seelischer Verletzungen sowie akuter Erkrankungen aufgebaut hat, abgetragen ist.
Die Belohnung allerdings ist eine tief greifende Regeneration.
Ausbildung:
2003 -2005 und seit 2009 bei Ira Tucker, Similila Schule, Essen
Links:
www.similila-homoeopathieschule.de